Blitzlichtrezi #02 zu „der Krieg und das Mädchen“ von Jürgen Seidel

Hallo meine lieben Literaturverliebten,

Dieses Buch habe ich rezensiert für das Bücherkaffee , bei dem ich ja seit Januar zum Team dazugehören darf. Daher gibt es hier nur eine kurze Blitzlichtezi.

„Noch schläft der Krieg und träumt von tausendfacher Not. Doch nur die Zeit, bis er sich aus den blut’gen Federn wälzt. Schon morgen wetzt er wieder seine Klingen und erntet Sieg um Sieg, die aber keines Menschen Freude wecken. denn siegen wird auch diesmal nur der tausendfache Tod.“

Zitat S.29

20140405-200618.jpg

Ein kleiner Einblick in den Klappentext:
Tanz auf dem Pulverfass
August 1914. Endlich hat der große Krieg, den alle kommen spürten, wirklich begonnen. Das junge Paar Fritz und Mila wird gemeinsam mit so vielen anderen in den Taumel aus Kriegsbegeisterung und Feindseligkeit hineingerissen. Doch auch zwischen den beiden scheinen sich unkontrollierbare Gefühle zu erheben: Fritz erhofft sich vom Krieg eine Art Reinigung von verbotenen Gefühlen, die er nicht mal Mila anvertrauen kann, und meldet sich freiwillig an die Front. Und Mila bekommt plötzlich heftige Anfeindungen zu spüren, weil ihr Vater Franzose war und Frankreich jetzt als »Erbfeind« gilt. Als ein als Franzosenhasser bekannter Lehrer stirbt, kommt Mila in Untersuchungshaft. Hochverrat – schnell steht die Anklage im Raum …

Meine Gedanken zu dem Buch:
Jürgen Seidel war mir vor diesem Buch ehrlich gesagt als Autor noch völlig unbekannt. Daher bin ich ohne große Erwartungen oder Vorbehalte an dieses Buch herangegangen. Umso mehr war ich dann über seine wunderbare Art zu erzählen überrascht und es wird auf jeden Fall nich das letzte Buch sein, das ich von ihm gelesen habe.
Erzählt werden die Erlebnisse einer Gruppe Jugendlicher in der Phase unmittelbar vor dem 1.Weltkrieg. Da ist zum einen Mila, die als Mädchen in einer Zeit aufwächst, wo aufgrund von einigen starken und selbstbewussten Frauen das klassische Rollenbild der Frau anfängt Risse zu bekommen. Sie lebt allein mit ihrer Mutter in einer kleinen Mietwohnung und ihr verstorbener Vater war Franzose. Möglicherweise ist diese Abstammung auch der Hauptgrund für ihre Bestrebungen nach freiheitlichen Gedanken, denen sie einen entsprechenden Raum durch die Gründung des Künstlerkreises die „Somnambulen“ geben möchte. 
Zu diesem Künstlerkreis gehört neben einigen anderen jungen Männern auch Fritz, den mit Mila bis zu einem einschneidenden Erlebnis mehr als nur Freundschaft verbindet, ohne dass diese Beziehung bisher intimere Kontakte erlebt hätte. Diese ersehnt sich Fritz nach besagtem Erlebnis lieber mit seinem Kameraden Rasmus Bloemacher…

Die vollständige Rezension findet ihr hier

Ich hoffe, dass ich Euch neugierig auf das Buch machen konnte 😉

Liebe Grüße,
Euer Chris

Advertisements

Ein Gedanke zu “Blitzlichtrezi #02 zu „der Krieg und das Mädchen“ von Jürgen Seidel

  1. Zum einen ist es vom Autor lobenswert, dass er die Sprache der damaligen Zeit (also während des Ersten Weltkriegs) angepasst hat. Aber gerade für die jungen Leser, für die das Buch geschrieben ist, hätten einige Begriffe erklärt werden können. Ansonsten sehr zu empfehlen!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s