„Wo ein bisschen Zeit ist…“ In der Blitzlichtrezi #04

Ahoi meine literarischen Freibeuter 😉

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Dieses Buch habe ich rezensiert für das Bücherkaffee , Daher gibt es hier nur wieder eine kurze Blitzlichtezi.

Aber eine Welt, in der wir stets wüssten, was richtig ist, und keine andere Wahl hätten, als es zu tun, das wäre eine Welt voller Marionetten. Eine Welt ohne die Möglichkeit zum Bösen, aber auch ohne die Möglichkeit zum Guten, denn das Gute kann nicht automatisch geschehen. Man muss sich dafür entscheiden.

Seiten 221-222

Ein kleiner Einblick in den Klappentext des Verlages:
Der 18-jährige Jack Polovsky entführt seinen neugeborenen und zur Adoption freigegebenen Sohn, um ihn seiner dementen Großmutter zu zeigen.
Und so gerät alles aus den Fugen.Jack kauft ein Auto, holt seinen besten Freund Tommy und später auch die Mutter des Kindes dazu, und gemeinsam sind sie zwei Tage lang auf der Flucht vor der Polizei. Jack bespricht dabei schon mal die ganz großen Themen des Lebens mit seinem Sohn. Der heißt nämlich Sokrates – zumindest für Jack.
Am Ende wird alles gut: Jack bekommt Besuchsrecht, das Baby Sokrates bekommt einen richtigen Namen und sie finden (fast) den Sinn des Lebens.

Meine Erwartungen an dieses Buch waren ehrlich gesagt sehr hoch, vielleicht letztlich zu hoch und haben mich manchmal vergessen lassen, dass ich hier ein Jugendbuch vor mir habe. Daher lasse ich diese Erkenntnis fairerweise in meine Gedanken und mein Urteil nun einfliessen.

Wenn man Jung ist und voller Tatendrang, dann kann dieser Tatendrang auch dazu führen, dass man sich mit dessen ungewünschten Folgen konfrontiert sehen muss. So geschehen auch bei Jack, dem seine Ex mitteilt, dass sie von ihm ein Kind erwartet. Was bei manchen zu einer tiefen Depression führen würde, bewirkt bei Jack das Gegenteil. Nachdem er vorher noch regelmäßig Suizidversuche unternommen hat, holt ihn ausgerechnet diese Nachricht ins Leben zurück. So verwundert es letztlich auch nicht, dass er nach der Geburt seines Sohnes diesen nicht wie geplant in der Klinik den wartenden Adoptiveltern übergibt, sondern mit dem kleinen durchbrennt. Anfangs noch absolut hilflos und mit der Verantwortung überfordert, sieht Jack nun , dass sein Leben durchaus einen Sinn hat und begibt sich mit seinem besten Freund Tommy und seiner Ex Jess auf die Flucht zu seiner Großmutter. (….)

die vollständige Rezension könnt ihr beim Bücherkaffee nachlesen!

Ich hoffe, dass ich Euch einen guten Eindruck von dem Buch vermitteln konnte.

Liebe Grüße,
Chris 🙂

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