News from the Deck #04 – Bloggerpaten und Buchverlosung

Ahoi meine literarischen Freibeuter :-)

Unter vollen Segeln geht es immer mehr auf Kurs Richtung Leipziger Buchmesse. Turbulente Tage liegen hinter und vor allem vor mir, aber es ist „noch“ eine wohlige Anspannung. Ein wenig von der Anspannung ist ja schon weg durch das fertigstellen der Rezension meines Patenbuches …ein wirklich gutes Gefühl und ich freue mich total über die positiven Rückmeldungen dazu.
Inzwischen haben auch die 4 anderen Bloggerpaten aus der Kategorie Belletristik ihre Meinungen abgeliefert. Anlass für mich, nicht nur einen lieben Gruß hinüberzusenden, sondern auch ein kleines persönliches Fazit nach dem lesen der Rezensionen im Hinblick auf den möglichen Preisträger dieser Kategorie zu wagen. Eine endgültige Einschätzung wird es dann geben, wenn ich diese Bücher auch selber gelesen habe.
Wer mit der Aktion Bloggerpaten noch nichts anfangen kann, darf das gerne in meinen News from the Deck #02 nachlesen.

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Den Anfang macht Bloggerpatin Antonia, die sich mit Teresa Präauers Werk „Johnny & Jean“ befassen durfte.

Zitat aus ihrer Rezension:

Für mich persönlich war dieses Buch eine totale Bereicherung! Ich neige eher dazu Bücher zu lesen, die ganz normal geschrieben sind, ohne irgendwelche Kunstgriffe. Doch dieser Roman zeigt mir, was Bücher alles können.

Die komplette Rezension findet ihr hier.

Da ich das Buch momentan lese und nur noch 40 Seiten vor mir habe, kann ich ihren positiven Eindruck absolut bestätigen! Tolle Einblicke in einer wunderbaren Form erzählt und mit einem Humor, der meinen Geschmack trifft! Für mich, auch gestärkt durch diese tolle Rezension, ein heißer Kandidat als Buchpreisträger!

Weiter geht die Reise und wir landen bei Sophie, die das Buch „Zeiden, im Januar“ von Ursula Ackrill bekommen hat.

Zitat aus ihrer Rezension:

Unbestritten hat Ursula Ackrill, selbst in Siebenbürgen geboren, sich für ihren Roman ein reizvolles Thema gesucht, schöpft das Potential dessen aber nicht im Mindesten aus.

Die trotz des eher ernüchternden Fazits wunderbar geschriebene Rezension gibt es hier.
Letztlich muss sich jeder sein eigenes Bild von einem Buch machen und eine Jury entscheidet ohnehin noch mal nach anderen Kriterien. Aber zum einen habe ich auch schon kurz reingelesen und zum anderen vertraue ich der Meinung von Sophie insoweit, dass ich mich zu behaupten wage: der Preis ist für dieses Buch leider nicht erreichbar.

Nun sind wir bei Nicole und ihrem Patenbuch „die Sprache der Vögel“ von Norbert Scheuer.
Nicole sagt in ihrere Rezension

Scheuer entwirft einen fragilen Charakter, den er in ein erbarmungsloses Umfeld steckt und der Leser wartet, dass das Glas springt. Ein zartes Buch, das gen Ende an Stärke gewinnt!

Sprache der vögel
Die gesamte Rezension liest sich ebenfalls wunderbar und ist hier zu finden.
Ein Buch, was ich auch nach der Rezension am schwersten von allen Nominierten einschätzen kann. Auch die Leseprobe hat mich da nicht weitergebracht und wie man am obigen Foto sieht, habe ich es auch noch nicht bei mir liegen, weil bei meiner Buchdealerin vorbestellt. Rein vom Gefühl her würde es mich sehr überraschen, wenn es den Buchpreis bekommen würde.

 

Ganz anders ist da mein Gefühl beim letzten Buch. Wir machen halt beim Blog von Tobias, der sich um sein Patenbuch „Regentonnenvariationen“ von Jan Wagner gekümmert hat.

Zitat aus der Rezension

Beinahe schäme ich mich dafür, die größte Zeit meines Lebens mit einem abschätzigen Lächeln auf Lyriker wie Jan Wagner geschaut habe.

Weshalb er zu dieser Erkenntnis kommt, lest ihr hier.
Zum ersten Mal ist ein Gedichtband für den Buchpreis der Leipziger Buchmesse nominiert. Auch ich habe schon das eine oder andere Gedicht daraus gelesen und für mich ist es der Geheimfavorit…auch weil ich schon immer eine Sympathie für „Außenseiter“ in mir trage 😉

Nun seid ihr an der Reihe! Schaut Euch die Rezensionen auf den großartigen Blogs an und bildet Euch selber eine Meinung. Dann teilt mir hier Euren Favoriten auf den Buchpreis hier in den Kommentaren mit und unter allen Kommentaren, die bis 12.März 2015 16.00 Uhr eingegangen sind, werde ich dann ein Exemplar meines Patenbuches verlosen.

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Ich bin sehr gespannt, wen ihr ganz vorne seht!

Ahoi und bis bald Euer Literaturpirat
Chris

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5 Gedanken zu “News from the Deck #04 – Bloggerpaten und Buchverlosung

  1. Hallo,
    ich würde es „Die Sprache der Vögel“ gönnen, den Preis zu gewinnen. Die nur wegen der Namensvetterschaft. 😉

    „Das Lächeln der Alligatoren“ möchte ich aber auch unbedingt noch lesen.

    Alles Liebe
    Kerstin

  2. Einen klaren Favoriten habe ich nicht, was auch daran liegen mag, dass ich bisher nur in eines der Bücher hineingelesen habe und zwar in den Roman von Ursula Ackrill. Meine hohen Erwartungen wurden dabei jedoch leider enttäuscht.

    Gönnen würde ich es wohl am meisten Jan Wagner, da hat mich die Besprechung doch angesteckt – ich möchte jetzt auch endlich mal wieder Lyrik lesen.

    Über „Das Lächeln der Alligatoren“ habe ich schon ganz unterschiedliche Meinungen gehört und würde das Buch gerne selbst lesen, um mir einen eigenen Eindruck zu machen.

    Liebe Grüße
    Mara

  3. Jonny und Jean würde ich den Preis wirklich gönnen 🙂 die Rezension hat mich am allermeisten neugierig gemacht! Über dein Patenbuch würde ich mich riesig freuen. „Das Lächeln der Alligatoren“ klingt vielversprechend!
    Ganz viel Spaß auf der Buchmesse wünsch ich dir (:

  4. Ja, ich würde auch nicht davon ausgehen, dass „Sprache der Vögel“ den Preis bekommt, einfach weil es doch etwas eigen ist in seinem Nachgeschmack. Nun auch einige Zeit später habe ich nicht das Gefühl einen Roman gelesen zu haben, sondern irgendetwas Zartes (aber ich habe noch immer kein reales Buch bekommen, demzufolge kann sich der Eindruck noch ändern.).. Mir hat es gefallen, aber mein Geschmack ist auch etwas eigen, deshalb urteile ich von mir nicht auf andere und denke, dass es eine ganze Jury bzw die breite Masse nicht auch überzeugen muss wie mich. Dennoch würde ich es Norbert Scheuer natürlich sehr gönnen!
    Die Begeisterung für „Johnny und Jean“ hat mich angesteckt, auch wenn ich nicht danach gegriffen hätte.. Doch nun habt ihr mich neugierig gestimmt! Lyrik ist tatsächlich mal was Neues, doch bleibe ich da skeptisch – ich kann mir wirklich vorstellen, dass „Johnny und Jean“ auch thematisch das Rennen macht.. Ich bin sehr gespannt!

  5. Hallihallo lieber Buchpate :o)

    Ich habe „Johnny und Jean“ geliebt (geliebt, geliebt), außerdem ist Teresa Linzerin und hat an meiner Uni Germanistik studiert (irgendwie jubelt da mein patriotisches Herz schon ein kleines bisschen :D). Gleichzeitig bin ich aber ein vollkommener Lyrik-Freak :o) *hach* Ich bin UNGLAUBLICH froh, nicht in der Jury sitzen zu müssen, denn die Auswahl fällt bei solchen Kandidaten doch wirklich mehr als schwer!

    Müsste ich mich spontan entscheiden, würde ich meine Stimme wohl „Johnny und Jean“ geben, weil das Buch so sprachgewaltig und das Erzählte dennoch so greifbar war, dass ich es vollkommen fasziniert und berauscht zuschlug – und genießen durfte, wie es in mir nachklang :o)

    Ich wünsche dir wunderwunderschöne, aufregende Tage in Leipzig, voller guter Bücher, lustiger Momente und lieber Menschen!

    Liebe Grüße nach Leipzig!
    deine Nana :o)

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